Auf zu neuen Horizonten

Erfahren Sie hier das Neueste aus der deanGruppe, der Erneuerbare Energien-Branche und rund um den Klimaschutz.

 

Der BWE e.V. nimmt Stellung zum Bericht des Bund-Länder-Kooperationsausschusses und bietet die Grundlage für einen konstruktiven Dialog. Hier der Inhalt der BWE-Pressemitteilung vom 28.10.2021:
Ende Oktober hat die scheidende Bundesregierung den Bericht des Bund-Länder-Kooperationsausschusses zum Stand des Ausbaus der Erneuerbaren Energien vorgelegt. Die Ergebnisse des Berichts sprechen eine deutliche Sprache – der Ausbau der Windenergie an Land kommt nur unzureichend voran.
„Als Hauptprobleme beim Zubau neuer Windenergieanlagen nennen die Länder zu komplexe und zu lang dauernde Genehmigungsverfahren, die Verfügbarkeit von Flächen, Konflikte beim Naturschutz sowie Probleme mit der Akzeptanz neuer Anlagen vor Ort. Diese Analyse ist stimmig. Insofern stellt der Bericht eine gute Grundlage für einen konstruktiven Dialog zwischen der Windenergiebranche und den Bundesländern dar. Einige der beschriebenen Probleme liegen allein im Hoheitsbereich der Länder. So sind beispielsweise pauschale Abstandregelungen u.a. in Bayern, NRW oder Thüringen ein zusätzliches Hemmnis für den dringend benötigten Zubau von Windenergieanlagen.
Der Bericht unterstreicht, dass die in den Sondierungsgesprächen zwischen SPD, Grünen und FDP bereits verankerten Themen richtig sind. Es braucht ein Flächenziel von zwei Prozent der Landesfläche für den Ausbau der Windenergie und die Beschleunigung und Vereinfachung der Genehmigungsverfahren“, sagt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie.
Der Bundesverband WindEnergie hat dazu und zu weiteren Maßnahmen konkrete Gesetzesvorschläge erarbeitet. Mit diesen kann bereits in den ersten 100 Tagen eine neue Bundesregierung den Ausbau der Windenergie deutlich beschleunigen und damit die Energiewende wieder auf Kurs bringen. Das Papier „Aktionsprogramm für die 20. Legislaturperiode“ wurde auf der Homepage des BWE veröffentlicht.

Im Rahmen der 32. Fachmesse HUSUM Wind haben am 15. 9. 2021 mehr als 80 Verbände, Unternehmen und Unterstützer, darunter auch die deanGruppe, gemeinsam den Husumer Appell zur Bundestagswahl unterzeichnet. Die Unterzeichner fordern von der Politik ein entschlossenes Handeln, das sowohl den Herausforderungen des Klimaschutzes als auch den Erwartungen der Wählerinnen und Wähler Rechnung trägt.

Der Husumer Appell beinhaltet sechs konkrete Forderungen, um die seit Jahren in Deutschland bestehenden politischen Barrieren für den Ausbau der Windenergie endlich zu beseitigen und somit die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie zu sichern und die Dekarbonisierung der Lebens- und Produktionsprozesse zu ermöglichen.

Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Appells sagte Herrmann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie: „Wir gehen mit hohen Erwartungen in die bevorstehende Bundestagswahl. Die zurückliegende Legislaturperiode war zwar von starken Zielen, aber leider auch einer ernüchternden Umsetzung gekennzeichnet. Die kommende Bundesregierung darf daher keine Zeit verlieren, die Voraussetzungen für einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen. Die Branche steht bereit, sich der Herausforderung zu stellen.“

Matthias Zelinger, VDMA Power Systems ergänzt: “Die deutsche und europäische Industrie braucht deutlich mehr klimaneutrale Energie um den Wandel, den sie selbst vorantreibt, zu realisieren. Die Hersteller und Zulieferer der Windenergieanlagen stehen bereit, auch in mehr Kapazitäten zu investieren. Es braucht aber nun die konkrete Erfüllung der Wahlversprechen, was es dazu braucht, steht hier im Husumer Appell”.

„Die Unternehmen und Verbände der Energiewirtschaft haben Ihre Hausaufgaben gemacht, die Lösungsvorschläge für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien liegen auf dem Tisch. Egal welche Parteienkonstellation die neue Bundesregierung stellt, sie muss nur ans Maßnahmen-Buffet gehen und sich bedienen. Wenn die Rahmenbedingungen, zum Beispiel beim Artenschutz, stimmen, kann die Branche sofort das Tempo steigern. Ein weiteres Zögern beim Ausbau der erneuerbaren Energien wäre verantwortungslos gegenüber den Wählern, der Umwelt und der Wirtschaft. Bereits im 100Tage-Programm müssen deshalb wichtige Weichen gestellt werden“, so Dr. Stephan Küßner, CFO der juwi AG.

„Marco Lange, Pressesprecher von Siemens Gamesa in Deutschland: „Als Hersteller von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen treiben wir seit über 40 Jahren die Energiewende voran, indem wir die Effizienz und Leistung unserer Anlagen kontinuierlich gesteigert und die Stromgestehungskosten gesenkt haben. Nur durch einen ambitionierteren Ausbau und beschleunigtes Repowering kann Deutschland vom technischen Fortschritt in der Windindustrie profitieren und seine Klimaziele erreichen.“

Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste: „Der Ausbau der Windenergie muss endlich wieder Fahrt aufnehmen. Anders sind die Umstellung der Industrie – etwa der Automobil- oder der Stahlwerke – auf eine klimaneutrale Produktion und die Energiewende nicht zu schaffen. Die Beschäftigten erwarten allerdings, dass mehr Windenergie auch für mehr Arbeit und Wertschöpfung in Deutschland sorgt. Für die IG Metall ist klar: Klimaschutz geht nur mit guter Arbeit.“

Eine Übersicht aller Unterzeichner sowie den Husumer Appell zur Bundestagswahl im Volltext finden Sie unter unter https://www.wind-energie.de/klimawahl/

Kontakt Pressebüro

Roßbach-PR

Beate Roßbach
Ramlinger Straße 54
31303 Burgdorf Tel: 05085-9812040
Mobil: 0178 - 89 67 140
Mail: beate.rossbach@rossbach-pr.de

Websites der deanGruppe