Neues zum Repowering der Windenergieanlage am Wasserwerk:

Der Weg zu mehr erneuerbarer Energie aus Dedensen ist geebnet. Die Errichtung der Windenergieanlage für den Ersatz (Repowering) einer Windenergieanlage der Stahl & Bloh GbR in der Gemarkung Dedensen nahe dem Wasserwerk Forst Esloh, Region Hannover, steht kurz bevor. Auf der Baustelle rollen nach und nach die Lieferungen an.

In Kalenderwoche 39 wird der Montagekran aufgebaut. Die Errichtung der neuen Anlage erfolgt dann ab Ende der Woche. In diesen Tagen werden alle Anlagenteile auf die Baustelle geliefert. Die Bauarbeiten erregen vor Ort großes Interesse. Die Baustellenleitung bittet jedoch darum, aus Sicherheitsgründen den ausgeschilderten und abgegrenzten Baustellenbereich zu respektieren. Zutritt zur Baustelle haben nur registrierte Baustellenteilnehmer. Für Personen, die sich unberechtigt im Baustellenbereich aufhalten, kann die Sicherheit nicht gewährleistet werden. 

Aktuelle Informationen zum Projekt:
Die Stahl & Bloh GbR hat ihre im Jahr 1998 errichtete Anlage vom Typ NEG Micon (NM 750/48), mit 0,75 MW Nennleistung, 48 m Rotordurchmesser und 60 m Nabenhöhe stillgelegt, demontiert und vom Baugrundstück beseitigt. Das Fundament und die übrige Infrastruktur für die Anlage, die als Ersatz errichtet wird, vom Typ VESTAS V112 mit 3,3 MW Nennleistung, 112 m Rotordurchmesser und 119 m Nabenhöhe, sind bereits fertig gestellt. Die Vorbereitungen der Montagearbeiten sowie erste Lieferungen sind angelaufen.
Wie berichtet, hat die Region Hannover im Oktober 2016 die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erteilt. Das Genehmigungsverfahren dauerte 55 Monate und erforderte wegen neuer Anforderungen der Träger öffentlicher Belange die wiederholte Änderung und Anpassung des Genehmigungsantrages. Der Baubeginn verzögerte sich, da zuvor noch Drittwidersprüche ausgeräumt werden mussten.
Der Bau der neuen Anlage erfolgt im Einvernehmen und in enger Abstimmung mit dem Wasserverband Garbsen-Neustadt, um potenzielle Gefährdungen der Interessen des Wasserverbandes auszuschließen. Dazu hatten sich Bauherr und Wasserverband auf konkrete Maßnahmen geeinigt. Insbesondere ist die Gründung der neuen Anlage durch ein Flachgründungsfundament erfolgt, so dass eine Einbindung in tiefere Schichten nicht erforderlich wurde.
Die Neuanlage wird Anfang Oktober in Betrieb genommen und kann dann ca. 8.500 MWh elektrische Energie jährlich produzieren, ungefähr das 8,5fache der abgebauten Anlage.

Kontakt Pressebüro

Roßbach-PR

Beate Roßbach
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