Um die Windenergienutzung im Anlagenschutzbereich von Einrichtungen der zivilen und der militärischen Luftfahrt ging es bei einer Tagung der Region Hannover und der Klimaschutzagentur Region Hannover, bei der Alexander Jäger-Bloh ein Statement aus der Sicht der Projektierung abgab.

Bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen treten immer wieder Konflikte mit Einrichtungen der zivilen und militärischen Luftfahrt sowie des Wetterdienstes auf. Besonders die seit 2009 von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation vergrößerten Schutzbereiche um Drehfunkfeuer der zivilen Luftfahrt mit einem Radius von 15 Kilometern lösen Kontroversen aus – wir berichteten darüber im dean-Newsletter 1-2014.

Dem gegenüber steht die Notwendigkeit, im Rahmen von Klimaschutzprogrammen den Ausbau der Windenergienutzung weiter stark voranzubringen. Laut Bundesverband WindEnergie liegen aufgrund von Luftfahrtbelangen derzeit geplante Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von fast 3.500 Megawatt auf Eis. Betroffen sindneben den Genehmigungsbehörden zudem die Träger derRegionalplanung und der Bauleitplanung, da bei der Aufstellung von Regional-, Flächennutzungs- und Bebauungsplänen auch Belange der Luftfahrt zu berücksichtigen sind.

Jetzt luden die Region Hannover und die Klimaschutzagentur Region Hannover zu einem Expertenforum ein, das einen Überblick über den aktuellen Stand der technischen, rechtlichen und politischen Diskussion geben sowie Handlungsansätze bzw. Problemlösungsvorschläge für die verschiedenen staatlichen Ebenen formulieren sollte.

Eine gelungene, gut besuchte Veranstaltung mit kompetenten Beiträgen, einer regen Diskussion und der erkennbaren Bereitschaft alller Beteiligten, den nun eingeschlagenen Kurs beizubehalten und im gemeinsamen Austausch nach Lösungen zu suchen.

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